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Medienanalyse als Bewertung der Ergebnisse der Medienbeobachtung

Anzeigenwert, Medienresonanz, Input-Output

mehr zur MedienanalyseVerschiedene Arten der Medienanalyse stellen unterschiedliche Methoden dar, die die Ergebnisse einer Medienbeobachtung einer Bewertung unterziehen. Aus einzelnen Print-Ausschnitten oder Internet-Hinweisen können anhand der von uns standardmäßig gelieferten Mediadaten bereits entsprechende Schlüsse gezogen werden. Aussagekräftiger sind jedoch Analysen, die die Ergebnisse aus Print- und Onlinequellen nach bestimmten geographischen, zeitlichen, medialen und/oder inhaltlichen Kategorien ordnen, um auf diese Weise Erkenntnisse über regionale Verteilung, zeitliche Verläufe, Leserschaft zu erhalten.

Bei einer Medienanalyse gibt es im Wesentlichen zwei Optionen. Zum einen die mengenmäßige Betrachtung der Ergebnisse, die die Medienbeobachtung zutage gefördert hat; zum anderen die inhaltliche Untersuchung dieser Ergebnisse.

Bei der mengenmäßigen Analyse haben wir es mit statistischen Verfahren zu tun, die unter dem Begriff der quantitativen Medienanalyse zusammengefasst werden können. Diese wird in der Regel maschinell, also von Computern durchgeführt.

Weil innerhalb der qualitativen Medienanalyse ein medial dargebotener Inhalt verstanden werden muss, ist die qualitative Medienanalyse der Tätigkeitsbereich von Menschen; durch das Zählen bestimmter Worte oder Wortgruppen oder die Suche danach können Maschinen dieses Verständnis simulieren.

Medienanalyse bedarf der Abstimmung mit dem Kunden

Medienanalyse bedarf aber zu allererst der Abstimmung mit dem Auftraggeber. In diesem ersten Stadium werden die Medien definiert, deren Ergebnisse in die Evaluierung einfließen sollen. Ebenso wird festgehalten, welcher Zeitraum einer laufenden Medienbeobachtung einer Analyse unterzogen wird. Es muss die Frage geklärt werden, was nach Ansicht des Kunden als eine positive und was als eine negative Nennung (seines Unternehmens oder Produkts) verstanden wird. Und schließlich muss definiert werden, in welcher Form die Ergebnisse der Medienanalyse präsentiert werden sollen.

Anzeigenwert

In vielen Unternehmen gilt die Berechnung des Anzeigenwerts als ein wichtiger Maßstab für die Bewertung von Erfolg und Misserfolg von Pressearbeit. Ohne in Details zu gehen und den Sinn des Anzeigenäquivalenz zu hinterfragen, sollen an dieser Stelle die beiden Spielarten dieses Wertes kurz vorgestellt werden.

Bei der Berechnung jedes Anzeigenäquivalenzwertes (AÄW) wird die Frage beantwortet, was es gekostet hätte, wenn man in dem entsprechenden Medium eine Anzeige gebucht hätte, die so große gewesen wäre wie der redaktionelle Beitrag.

Anzeigenwert, intensiv

Der intensive Anzeigenwert bedarf einer "intensiveren" Beschäftigung mit dem redaktionellen Beitrag, in dem Ihre Firma oder Ihr Produkt genannt wurde. Bei der Berechnung dieses Wertes werden die für die Nennung relevanten Text- oder Bildflächen innerhalb dieses Beitrags identifiziert, erfasst, ausgemessen und, ausgehend von den aktuellen Anzeigenpreisen der jeweiligen Publikation, berechnet.

Der intensive Anzeigenäquivalenzwert (AÄW) enthält Elemente interpretativer Medienanalyse (Identifizierung des für die Nennung relevanten Kontext) und ist Aufgabe der Analyseabteilung.

Während der Aufwand zur Bestimmung dieser Art des AÄW groß ist, sind die von ihm ausgewiesenen Werte eher gering.

Anzeigenwert, extensiv

Dem extensiven Anzeigenwert zugrunde liegt die gesamte Fläche (Extension) des redaktionellen Beitrags, in dem Ihre Firma oder Ihr Produkt genannt wurde. Diese Fläche, unabhängig von der Art und Anzahl der Nennungen, wird ausgemessen und, ausgehend von den aktuellen Anzeigenpreisliste der jeweiligen Publikation, berechnet. Welche Teilbereiche die Nennungen tatsächlich einnehmen, spielt keine Rolle.

Die Daten für die Berechnung des extensiven Anzeigenäquivalenzwerts werden im Lektorat zusammengestellt und fallen in den Aufgabenbereit der Lektorinnen und Lektoren.

Während der Aufwand für die Bestimmung dieser Art des AÄW klein ist, sind die ausgewiesenen Werte eher hoch.

Medienanalyse als Medienresonanz

Die Medienresonanz untersucht die Resonanz, die ein redaktioneller Beitrag, redaktionelle Beiträge oder die gesamte Pressearbeit hat oder hatte. Im Bereich der Auswertung von Print-Medien (Zeitungen und Zeitschriften) nennt die Medienresonanz zum Beispiel Auflagen- und Reichweitenzahlen. Bei TV- und Radio ist es neben der Reichweite der Marktanteil. Diese Werte können zeitlichen, geographischen, demographischen und medialen Parametern zugeordnet werden, um ausführlichere Aussagen zu ermöglichen.

Für Veröffentlichungen im Internet werden PageImpressions und UniqueUsers für die Analyse der Medienresonanz herangezogen.

Im Bereich der Online-Medien bieten die sozialen Netzwerke eine direktere (und wohl auch realere) Erforschung der Medienresonanz. Comments, Subscribes, Shares, Dislikes, Followers und Likes sind Interaktionen, die Resonanz, Relevanz und Wirkung direkter abbilden als Auflagen- und Reichweitenzahlen.

Input-Output

Eine Medienanalyse des Typs Input-Output versucht darzustellen, wie sich die Aktivitäten der mit der Pressearbeit betrauten Personen in Form zum Beispiel von Erstellung von Pressemitteilungen, Gespräche mit Journalisten, Kontakte mit Redaktionen (input) in der Presse durch entsprechende redaktionelle Beiträge niederschlägt (output).

Konkret geht es dabei um die Beantwortung der Frage, in welchem Verhältnis die geleisteten Kommunikationsarbeit mit konkreten Veröffentlichungen steht. Dabei können redaktionelle Beiträge danach untersucht werden, inwieweit in ihnen bestimmte Namen oder bestimmte Themen Aufnahme fanden.(726)

Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot für eine persönliche Medienanalyse und beantworten weitere Fragen zu diesem Thema: per Kontaktformular oder telefonisch unter 0711 236 236 3

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