Start | Kontakt | 0711 236 236 3

Lektorinnen und Lektoren bei der Arbeit

Mensch und Maschine

Mensch und Maschine Lektorinnen und Lektoren werten Zeitungen und Zeitschriften, das Internet, TV und Radio sowie die Meldungen der Nachrichtenagenturen aus. Unterstützt werden sie bei der Medienbeobachtung von künstlicher Intelligenz, von Großformat-Scannern, Webcrawlern, Datenbanksystemen und Sprach- und Bilderkennungssoftware.

Die Stärken liegen in der Kombination

Die Kombination von menschlichem Verstand und künstlicher Intelligenz erlaubt uns die minuziöse Auswertung eines der umfassendsten Medienangebote überhaupt.

Beide "Systeme" - Mensch und Maschine - ergänzen sich dabei. Die Defizite des einen Systems gleichen die Stärken des anderen Systems aus. Durch dieses Zusammenspiel erzielen wir die besten Ergebnisse. Kundinnen und Kunden profitieren von einem Höchstmaß an Sicherheit, Genauigkeit und Vollständigkeit. Arbeitstechnisch ist die Einbeziehung der "maschinellen Verarbeitung" in die Medienbeobachtung eine Erleichterung für Lektorinnen und Lektoren. Ihr Gedächtnis wird entlastet und ihr Verstand aufgewertet. Das war nicht immer so.

Maschinelles Gedächtnis

Die mit der Medienbeobachtung betrauten Menschen mussten früher mehrere tausend Suchvorgaben in Form von Firmen-, Produkt-, Personen- und Veranstaltungslisten im Gedächtnis speichern. Entsprechende Nennungen mussten in den verschiedensten Quellen, Texten und Bildern gefunden werden. Die Anzahl dieser einzelnen Namen übersteigt jede Vorstellungskraft. Es war dann auch nur normal, dass häufiger vorkommende Namen leichter erinnert und besser gefunden, seltener vorkommende Namen aber im Gegenzug leichter vergessen und damit auch schneller übersehen wurden.

Popularisierung der EDV

Die "Popularisierung" der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) zu Anfang der 1990er Jahre hatte nicht nur Auswirkungen auf die Buchhaltung. Die Speicher- und Rechenleistung der Computer entlastete die Lektorinnen und Lektoren in zweifacher Hinsicht

Datenbank, Verschlagwortung und Kontext

Nun waren es Datenbanken, die die vielen Namen speicherten. Dort konnte man nachschauen, ob ein bestimmter Name, den man in einem Text oder Bild gefunden hatte, von kundenseitigem Interesse war. Die datenbankseitige Verschlagwortung erlaubte auch die Bildung von Themen- und Bedeutungsfeldern. Durch die thematische Einordnung einerseits von beauftragten Namen und andererseits von Pressetexten und -bildern erschienen auf den Computerbildschirmen der Lektorinnen und Lektoren nur noch "passende" Suchvorgaben. Die Nennung einer Automarke war einfach wahrscheinlicher in einem Presseartikel über Automobile, als in einem Artikel über Hautcremes.

Menschlicher Verstand

Die Einbeziehung der ersten dafür konzipierten EDV-Anlagen entlastete das Gedächtnis der in der Medienbeobachtung arbeitenden Frauen und Männer. Das morgendliche (Gedächtnis-)Briefing mit neuen Namen, mit Mitteilungen über Reklamationen und mit Namen, nach denen nicht mehr gesucht wird, gehörte aber weiterhin zur täglichen Routine.

Gedächtnis-Maschine

Vor rund 10 Jahren hielten Großformatscanner, Text-, Sprach- und Bilderkennungssoftware sowie leistungsfähigere Computersysteme im Lektorat Einzug. Mit dem Ergebnis, dass Firmen-, Produkt-, Personen- und Veranstaltungsnamen jetzt direkt in den Texten markiert werden konnten. Für die im Lektorat beschäftigten Frauen und Männer war damit der letzte Schritt getan, um von Gedächtnisleistungen befreit zu werden, die Computer viel besser erfüllen.

"Interpretations-Tier"

Der Mensch war in der Medienbeobachtung endlich keine Gedächtnis-Maschine mehr. Als "Interpretations-Tier" konnte er sich endlich damit beschäftigen, die automatisch markierten Textstellen zu sichten, zu verstehen, zu interpretieren und im Sinn der Kundenaufträge als Treffer zu buchen oder zu verwerfen.

Weitere Erklärungen dazu, was Medienbeobachtung ist, finden sich auch bei Wikipedia.

Jetzt fehlen nur noch Sie

Wenn Sie von unserer Art zu Arbeiten profitieren möchten, dann melden Sie sich bitte. Telefonisch sind wir erreichbar unter der 0711 236236 3. Für die schriftliche Kontaktaufnahme haben wir Ihnen hier ein kurzes E-Mail-Formular vorbereitet.

zum Kontaktformular
nach oben scrollen